innere Balance - Stressmanagement

Somatic Experiencing® und Stressmanagement für kleine und große Kinder 21.02.2019 | Somatic Experiencing® und Stress-Resilienz 04.02.2019 | Die Kraft in der STILLE und Pausen machen 31.12.2018 | Atem und Inspiration 06.11.2018 | Atmen 04.11.2018 | No mind - lernen von asiatischen Weisheitslehren 31.07.2018 |

   

 

 

 
   

Somatic Experiencing® und Stressmanagement für kleine und große Kinder 21.02.2019


Settle your glitter!

So lautet die bildhafte Empfehlung für Kinder in englischsprachigen Ländern, wie sie mit Impulsen, Sinneswahrnehmungen und insgesamt Überforderungen umgehen sollen. Das funktioniert auch für Erwachsene! Wir alle kennen Schneekugeln mit glitzernder Füllung, die sich wild aufschütteln lassen. Dann ist alles in Bewegung, Übersicht kann hier schnell verloren gehen. Wenn sich dann der Glitzer wieder absetzt, wird es heller, klarer, einfacher, ein durchscheinender Raum.
Wenn wir Zugang finden dazu, wie sich dieses Absetzen des Glitzers für uns anfühlt, dann haben wir ein schönes Werzeug zur Hand wenn es mal nötig ist "herunter zu kommen".
Versuchen Sie es mal: Settle your glitter!

 
 
   

Somatic Experiencing® und Stress-Resilienz 04.02.2019


Die Methode Somatic Experiencing wurde von Peter Levine, einem amerikanischen Biophysiker und Psychologen, entwickelt. Er beobachtete die Selbstheilungsvorgänge bei Tieren nach Lebensgefahr und schweren Verletzungen. Tiere haben die instinktive Fähigkeit Stress körperlich zu entladen. Wir Menschen können uns auf ähnliche Weise von Auswirkungen von Stress und traumatischen Erfahrungen befreien. Dafür machen wir uns unsere individuellen und situationsgemäßen Ressourcen bewusst und stellen damit immer wieder kurzzeitig Verbindung zu unserer Stressbelastung her. Es entsteht ein innerliches hin- und her Pendeln zwischen einer stärkenden und einer belastenden Lebenserfahrung. Damit entlädt sich die in der belastenden Lebenserfahrung gefangene Stressenergie und wird wieder verfügbar für einen aktiv gestalteten Lebensweg und persönliche Entwicklung.

 
 
   

Die Kraft in der STILLE und Pausen machen 31.12.2018


Pause machen - ist heute schon beinahe verpönt. Am Arbeitsplatz werden Pausen oft durchgearbeitet und gegessen wird mal eben schnell nebenbei. Zu Haus geht es dann oft genauso weiter, dann kommt die Familie, das Abendprogramm, weitere Pflichten und Verpflichtungen. Wenn wirklich einmal eine Pause entsteht, fühlen wir uns leer, das "Nichts" machts uns unsicher und unruhig. Wir haben nicht gelernt oder vergessen, Pausen als Teil des Lebens zu schätzen und zu unserer Regeneration zu nutzen.

Hierzu inspiriert mich vor allem was meine Ausbilderin Rosina Sonnenschmidt schreibt:

„….die Pause, die mitnichten Nichts ist, sondern geballte Energie… Durch die Pause wird ein Raum für Ausdruck und Erleben geschaffen... In der Ruhe oder Pause klingt, schwingt und reift etwas nach und findet die eigentliche Transformation von Energie statt. In der Pause kommt etwas zu einem Ende und beginnt unhörbar etwas Neues auf einer anderen Stufe… Schöpfung kommt aus der Pause. Ist sie einmal da, folgt sie dem Lebensprinzip, das danach trachtet sich zu erhalten.“
(Dr. Rosina Sonnenschmidt, Wege ganzheitlicher Heilkunst: Anamnese, Diagnose und Heilung)

 
 
   

Atem und Inspiration 06.11.2018


If you want to inspire, be inspired.
Gabrielle Roth

Hätten Sie‘s gewusst? Unsere Lebensgeister, Erkenntnis und Eingebung und die Atmung sind auch sprachlich eng verbunden.

Inspiration
1. medizinisch: die Einatmung
2. allgemein: (plötzliche) Idee, Eingebung, Erkenntnis; auch und besonders in Wissenschaft und Kunst
Spiritus
1. (Lebens)Geist, Hauch, Atem
2. alkoholische Substanz (altsprachlich: „geisthaltige“ Substanz, womit die flüchtige materiell nicht greifbare Eigenschaft von Alkohol gemeint ist, genauso wenig greifbar, wie der Atem und die Eingebung…)

Das lässt mich auch an die Vorstellung der Entstehung von Mensch und Welt in den Religionen denken: christlich - wo dem Mensch von Gott der Lebensatem „eingehaucht“ wurde, hinduistisch: Brahman atmet ein – es entsteht die Welt, Brahman atmet aus - es vergeht die Welt.

Leben ist inspiriert/inspirierend und gründet sich auf Atem – wow, oder?

 
 
   

Atmen 04.11.2018


Atem: Sich der Intelligenz des Lebens hingeben oder Kopfkontrolle – wir haben die Wahl!

„Durch Atmen verbindest du dein SELBST mit der Spontanität des Lebens. Du wirst geatmet, bevor du atmest. Hinter deiner Atmung ist dieselbe Art von Intelligenz, die eine Raupe in einen Schmetterling verwandelt. Je mehr du dich selbst mit deinem Kopf kontrollierst, desto mehr beeinträchtigst du die Spontanität deines Atems. […] Um in der Lage zu sein, die Kontrolle deines Kopfes aufzugeben, mußt du dich in deinen Körper hinunter begeben, und dafür mußt du die Luft zunächst gehen lassen. Du musst dir selbst erlauben, auszuatmen.“ Dr. Bruno Hans Geba, Das Atembuch

 
 
   

No mind - lernen von asiatischen Weisheitslehren 31.07.2018


Too many mind. Mind the sword,

mind the people watch, mind the enemy.

Too many mind. No mind.

Spielfilm Last Samurai
(In deutscher Spielfilmversion: Zu viel bedenken. Bedenken Schwert, bedenken Menschen die zusehen, bedenken den Feind. Zu viel bedenken. Nicht immer denken.)

"No mind." "Nicht immer denken." So lautet die Lektion, die der Protagonist im Spielfilm erhält, als er den asiatischen Schwertkampf erlernt. Es bedeutet sich leer und zugleich ganz aufmerksam zu machen, für das was geschieht, um unmittelbar reagieren zu können.

In Alltag und Beruf kann es sehr hilfreich sein, wirklich ganz genau hier zu sein, unmittelbar und mit Zugang zu unserer Intuition reagieren zu können. In diese Haltung zu finden ist oft nicht leicht, so kann ich aus eigener Erfahrung sagen, aber es tut gut den Kopf (das zuviel bedenken) einmal beiseite zu lassen und aus der Tiefe des Körpers heraus zu sein und zu handeln. Dadurch wird vieles einfacher, klarer, effizienter und müheloser. Auch der Kontakt, (nicht nur im Schwertkampf) wird ehrlicher, unverstellter und offener.

Von den alten Weisheitslehren Asiens können wir für Alltag und Beruf oft profitieren, meine ich. Es kostet allerdings etwas Mühe diese Lehren auszuprobieren und einzuüben.

 
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