Somatic Experiencing

Körperorientierte Traumatherapie

Meine Arbeit lädt Sie ein, zu fühlen – begleitet, sicher und in Ihrem eigenen Tempo.

Ich biete einen geschützten Raum, so können Empfindungen auftauchen, ohne bewertet oder weggedrückt zu werden.

„Das ist wie begleitetes Fühlen.“

Rückmeldung einer Klientin


Wie meine körperorientierte Traumatherapie vorgeht

In der körperorientierten Traumatherapie arbeiten wir mit dem, was Ihr Körper bereits weiß. Viele Erfahrungen – besonders belastende – speichern sich nicht nur im Denken, sondern auch im Nervensystem, in der Atmung, in der Haltung und im Gefühl des Körpers.

Ich unterstütze Sie dabei, diese inneren Signale wahrzunehmen, ohne von ihnen überwältigt zu werden. Das geschieht Schritt für Schritt:

  • Verlangsamung und Orientierung: Wir beginnen damit, den Körper wieder als sicheren Ort zu erleben. Atem, Haltung und Empfindungen werden achtsam wahrgenommen.
  • Ressourcen stärken: Bevor wir uns schwierigen Themen nähern, stabilisieren wir das Nervensystem. Sie lernen, innere und äußere Haltgeber zu nutzen.
  • Gefühle dosiert zulassen: Belastende Emotionen müssen nicht „durchlitten“ werden. Wir nähern uns ihnen in kleinen, gut regulierbaren Schritten – immer so, dass Sie präsent bleiben können.
  • Körperliche Entlastung ermöglichen: Wenn der Körper spürt, dass er nicht mehr allein ist, können alte Spannungen sich lösen. Oft entsteht mehr Weite, Ruhe und Selbstverbundenheit.
  • Integration: Neue Erfahrungen werden verankert, sodass sie im Alltag spürbar werden: mehr Sicherheit, mehr Selbstkontakt, mehr innere Freiheit.

Worum es im Kern geht

Körperorientierte Traumatherapie ist kein „Machen“, sondern ein gemeinsames Lauschen.

Ein Mitgehen.

Ein Begleiten.

Damit Sie wieder Zugang zu dem bekommen, was in Ihnen lebendig ist – ohne Druck, ohne Eile, geschützt und mit echter aufrichtiger Präsenz.

Begleitetes Fühlen.

Somatic Experiencing nach Peter Levine

Somatic Experiencing® ist der körperorientierte Ansatz nach Peter Levine, der die bewusste Verarbeitung und Integration überwältigender Erfahrungen unterstützt – etwa nach Unfällen, Operationen, Gewalterleben, Krankheit oder Verlusten. Solche Ereignisse können, je nach individueller Verarbeitung, zu anhaltenden Stressreaktionen führen: Erschöpfung, diffuse körperliche Beschwerden, Schmerzen, depressive Verstimmungen, Angstanfälle oder Übererregbarkeit. Diese Symptome können unmittelbar oder auch erst Jahre später auftreten. Eine medizinische Abklärung ist dabei immer sinnvoll und notwendig.

 

Im Somatic Experiencing wird die Aufmerksamkeit behutsam auf körperliche Reaktionen und feine innere Veränderungen gelenkt. Dadurch können sich festgehaltene Muster im Nervensystem allmählich lösen und neue Regulation entstehen. Viele Menschen berichten, dass sie im Laufe des Prozesses mehr Lebensfreude erleben und ihr Handlungsspielraum größer wird.

"Ich arbeite nicht mit Trauma, ich arbeite mit Resilienz."

Peter Levine, Begründer 

von Somatic Experiencing


Emotion Aid - Selbstregulation in herausfordernden Zeiten

Die Methode EmotionAid® basiert auf Grundelementen der Somatic Experiencing®-Methode sowie bewährten Ansätzen aus dem akuten Stress- und Trauma-Management. Sie kann dabei unterstützen, kurzfristig das autonome Nervensystem zu regulieren und den Umgang mit körperlichem und emotionalem Stresserleben zu erleichtern.

EmotionAid wurde in verschiedenen Kontexten - etwa in Krisengebieten, bei Notfällen oder in stressintensiven beruflichen Situationen - angewendet und wird fortlaufend evaluiert und weiterentwickelt. Auch im Alltag kann die Methode hilfreich sein, um mit Belastungen besser umzugehen. Sie ist einfach erlernbar und sowohl für Fachpersonen als auch für Laien geeignet.

In meiner Praxis integrieren wir EmotionAid dort, wo es sich anbietet und üben die Anwendung gemeinsam ein, damit sie als individuelle Selbsthilfestrategie zur Verfügung steht.